Ein Blaumeisenbild – und wie es entsteht.

Ich habe ja meine Goldfaber-Farbstifte wiederentdeckt und kritzle meinen Skizzenblock hemmungslos damit voll. Diesmal habe ich das Werk in den verschiedenen Stadien der Entstehung eingescannt, um es mal rückverfolgen zu können. Los geht’s so:

Erste Skizze

Zuerst werden ganz grob mit dem Zimmermannsbleistift die Einteilung auf dem Blatt, die Umrisse und die Proportionen des Motivs festgelegt, dann die Details und die Farben:

Farben & Schattierung festlegen

Die Farben werden vertieft und Struktur angelegt, Details wie z.B. Augen und Federn herausgearbeitet. Jetzt kann man sich schön in die Arbeit am Bild versenken:

Details & Strukturen herausarbeiten

Zuletzt noch mehr Farbvertiefung und Detailarbeit, wie Krallen und Äste. Und noch ein paar kleine Studien aus ihrem Leben dazu:

... und fertig sind die Auerhähne.

Der ganze Prozess hat sich über 2 Tage erstreckt. Zwischen den einzelnen Stadien gibt es immer wieder Pausen, dadurch bekomme ich Abstand und mache was ganz anderes (mich vom Lustigen Lumpi ausführen lassen, Frühschoppen etc).  Wenn ich das Bild zwischendurch mal wieder anschaue, sehe ich was nicht so gut geraten ist oder ich kann was Neues einbauen. Eigentlich male ich das Bild mehr so nebenbei, nach einer Unterbrechung schnappe ich mir dann einen Farbstift und fange wieder an, am Anfang in grossen Schritten, wenn es auf’s Ende zugeht, sind die Schritte kürzer, bis ich halt denke, dass es fertig ist. Mehr davon in meiner Galerie.

6 Antworten auf diesen Artikel.

  1. Veröffentlicht von Josi am Februar 15, 2012 um 10:15 vormittags

    Hallo, nicht mehr so unbekannter Reinhard, du hast ja schon wieder für mich gemalt. ist alles schon wieder kopiert und ich habe es mnir geistig angeeignet. Das gehört schon wieder mir. Weiter so! Die ersten zwei Bilder brauche ich nicht.
    Danke, Josi

    Antwort

  2. Du schon wieder. Du bist ja lästiger wie eine Scheisshausfliege. (Tschuldige, Petra!)
    Und für so einen Klappstuhl wie dich habe ich auch noch unter das letzte Bild geschrieben, um was für einen Vogel es sich dabei handelt. Ich wette, von alleine wärst du da nie drauf gekommen.

    Antwort

  3. Wirklich talentiert, toll wie dieses Bild entsteht

    Antwort

  4. Danke, Dominik, freut mich, dass es dir gefällt. Es ist gar nicht einmal so schwer. man muss nur ganz einfach anfangen, und immer wenn man Lust hat, daran weiterarbeiten.

    Antwort

  5. Hallo, Reinhard, Glückwunsch zu der gelungenen Zeichnung! Ich weiß, wie viel Arbeit das macht – und wenn es fertig ist, zeigt die Leichtigkeit davon nichts mehr – aber das ist auch gut so.

    Viel Erfolg weiterhin
    Cordula

    Antwort

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