Neues Gemüsegärtchen

Da sich hier offenbar niemand Anderes aus der Landleben-Gruppe „erbarmt“, die Winterruhe zu beenden, mache ich das jetzt mal.

Aaaalso, wir haben uns in diesem Jahr ein neues, kleines Gemüse-Nasch-Gärtchen angelegt. Ich versuche mal, es chronologisch zu ordnen und euch zu zeigen, wie das bisher so abgelaufen ist.

So sah das Gartenstück zu Beginn aus.
Das ehemalige Hühnergehege:

gem Beet08 neuesBeet2

Da musste erst einmal der Birnbaum weg, der uns 10 Jahre lang so gut wie keine Früchte geliefert hat.

Dann stand natürlich die Planung für die Umgestaltung an.

gartenplanung2

Rechts am Zaun das Beet für die Erbsen. In der Mitte das für Zwiebeln, Bohnen, Radieschen, Petersilie, Kohlrabi etc. Ganz links das für Kartoffeln.

gartenplanung1

Nun ging es ans Buddeln. (Puh – aaaanstrengend!)

Zuerst ein Beet außerhalb des Zauns – für Tomaten.

GemGarten09 2002

Dann weiter im ehemaligen Hühnergehege.

GemGarten09 2006

Fertig.
Und auf der anderen Seite des Zauns, beim Erbsenbeet, ist es auch schon losgegangen.
Dann weiter mit dem mittleren Beet:

Gemuesegarten3 09007

Und schließlich das ganz linke Beet für die Kartoffeln.

Gemuesegarten09 4 kartoffelbeet2

In den Reihen zwischen den Brett-Abdrücken sind hier sogar schon die Kartoffeln in der Erde.

Tomaten und Chili-Pflänzchen sind bereits vorgezogen und warten auf ihren „Einsatz“.

Gemuesegarten7002

Schließlich sieht es so aus:

Tomaten im Beet, Erbsen gesät und schon ein Stückchen gewachsen …

4Mai09015

… Radieschen gekommen, erste Kartoffeln auch, Paprika gepflanzt.

2Mai09012

Und das sind Fotos von heute, 18. Mai 2009:

Die Tomaten mussten ein wenig gegen Emma geschützt werden, da wegen ihr schon ausgetauscht werden musste.
Doch zum Glück waren ja genügend Pflanzen vorgezogen …

18Mai09 Gem003

Im Pott – vorn – ist Brennnessel-Jauche angesetzt.

Das Erbsenbeet ist inzwischen – bis auf einige Stellen, in der sie nur mickrig kommen (aus welchem Grund auch immer) – hochvoll.
Ich freu mich schon … ;-)
Hab allerdings erst nach dem Säen gelesen, dass Erbsen und Tomaten eigentlich nicht so dolle Nachbarn sind.
Nun ja – abwarten …

Die Kartoffeln sind alle da und inzwischen angehäufelt, Zwiebeln ausgetrieben, Radieschen teilweise schon geerntet (an ihrer Stelle sollen demnächst Chili dort wachsen), Petersilie (glatt und kraus), Möhrchen wachsen gut, die kleinen Kohlrabi mittlerweile auch.

18Mai09 Gem009

18Mai09 GemNah

Die Bohnen machen mir allerdings ein bissel Sorgen. Bisher – nach fast zwei Wochen in der Erde – sind ganze 2 Böhnchen ausgetrieben …
Ich geb dem Ganzen noch eine Chance von einer Woche, dann wird – falls nötig – neu gesät.

18Mai09 Gem007

Der Rabe soll ein wenig die Tauben fernhalten.
Obs wirklich etwas nützt, weiß ich nicht. Allerdings wurden seitdem die Kohlrabi nicht mehr angefressen, und sie scheinen den 1. Angriff gut überstanden zu haben und weiterzuwachsen …

Alles nochmal vom Apfelbaum aus gesehen:

18Mai09 Gem010

Im kleinen Beet vorm Kompost gibts ein paar Kohl- und Salatpflänzchen.

18Mai09 Gem011

Ja, und vorm Kaminhäuschen, wo wir vorher die Tomaten und ein wenig anderes Gemüse hatten, gibts nun ein neues Kräuter/Staudenbeet.

18Mai09 Gem022

18Mai09 Gem023

So, und nun hoffe ich, dass auch die übrigen Landleben-Mitglieder mal ein bissel aus ihren Gärten erzählen … ;-)

6 Antworten to this post.

  1. [...] Hier der Direkt-Link dazu. [...]

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  2. Veröffentlicht von stadtgarten am Mai 21, 2009 um 8:57

    Toll, Euer Gemüsebeet! Ich wäre froh, wir wären schon halb so weit! Ich muss nun dringend auch meine Tomaten auspflanzen, aber an der dafür vorgesehenen Stelle muss erst noch ein bißchen gearbeitet werden. Hoffentlich ist morgen das Wetter entsprechend, denn danach habe ich erst mal wieder keine Zeit.
    Liebe Grüße, Monika

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  3. Veröffentlicht von Brigitte am Mai 22, 2009 um 10:50

    Fein isses geworden. Gibst du bitte bescheid, wann Erntezeit ist? *g*
    Tschüssi Brigitte

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  4. Veröffentlicht von Margit am Mai 29, 2009 um 9:05

    Eine schöne Dokumentation, liebe Ulrike! Das Schöne am Anlegen eines Gemüsegärtleins: Man kann die Früchte seiner Arbeit wirklich leibhaftig genießen! Eine ganz schöne Vielfalt hast du untergebracht bei dir.
    Um die Bohnen würde ich mir auch Sorgen machen: Einfach nochmal nachlegen, würde ich raten. Bei mir haben sie nach vier Tagen schon die Köpfe rausgestreckt. War es ihnen vielleicht zu kalt nach dem Legen?
    Liebe Grüße, Margit

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  5. Veröffentlicht von Ulrike am Mai 29, 2009 um 10:22

    Kann gut sein, dass es beim Legen noch zu kalt war, Margit.
    Anfang Mai hab ich das gemacht …
    Nun ja, es sind mittlerweile zwar ein paar mehr Böhnchen gekommen, aber ich werde tatsächlich nochmal nachlegen. Und wenn du sagst, dass sie bei dir schon nach vier Tagen die Köpfe aus der Erde gesteckt haben, stimmt da ja bei mir wirklich etwas nicht …

    Lieben Gruß – Ulrike

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  6. Veröffentlicht von Ulrike am Mai 29, 2009 um 10:23

    Nix da, Blechi-Brigittchen, aus dem Gärtchen wird nicht fremdgenascht … *grins*

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