Mitte Mai 2012

Ein schöner, sonniger Morgen ist das heute. Da lohnt es sich, mal wieder die Kamera zu greifen und einen kleinen Rundgang durch den Garten zu machen.
Auf der Bank neben der hinteren Haustür hab ich erst mal die Blumen deponiert, die ich im Haus überwintert habe. So kann ich sie vor eventuellem Nachtfrost schnell greifen und wieder hinein holen.

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Dann geht es erst mal zum Felix-Grab. Michi hat eine schlichte Steinplatte drauf gelegt, damit es nicht gleich vom Giersch dort überwuchert wird.

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Die Hecken sind wieder dicht und werden langsam zottelig.
Mir graust es zwar schon wieder vor der vielen Schnibbelei, aber es ist auch schön, wenn nun nicht mehr jeder reingucken kann. Gut auch, dass die Hunde nicht mehr alles und jeden sehen können, der draußen vorbei geht. Man muss sich weniger aufregen … ;-)

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Im Blumenbeet wird es Akelei-lastig. Bedeckte Töne also. Aber erste Rosenknospen schieben sich schon in die Höhe. Jetzt geht ja alles ratz-fatz und wechselt schnell mit der Blüherei.

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Weiter geht es hinüber zum Teich …

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… und drum herum.

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Der Flieder blüht und duftet toll.

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Die Gardinchen an den Veranda-Fenstern sind übrigens nicht nur Deko. Sie sollen vor allen Dingen die Jungvögel, die nun demnächst unterwegs sein werden, vom Flug gegen die Scheiben abzuhalten.

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Für die Hecke am Teich werden wir in diesem Jahr wohl mal einen Professionellen engagieren. Einen, der auch gleich den Abtransport des Schnittgutes übernimmt. Ungefähr einen Meter hätte ich sie dieses Mal gern herunter genommen, und meinen schwindeligen Michi-Mann lasse ich dazu nicht auf die Leiter. Viel zu gefährlich …

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Hier an den Rand der Teichterrasse hab ich im letzten Jahr eine weiße, ungefüllte Pfingstrose gepflanzt. Sie wird in diesem Jahr zwar noch nicht blühen, vielleicht auch noch nicht im nächsten, aber dass sie überhaupt wiedergekommen ist, finde ich schon toll, denn nach dem Einpflanzen hat sie zunächst gemickert. Nun habe ich die Hoffnung, dass ich da doch irgendwann Blüten zu sehen bekomme.

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Beim Gemüse ist es momentan noch so eine Sache …
Der Salat kann zwar offenbar ohne große Schneckenplage im Kompostbeet wachsen, wird nicht angefressen und nix, …

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… aber meine Erbsen … *seufz*
Eigentlich müssten sie schon mindestens 10cm hoch üppig stehen – jedenfalls wenn man bedenkt, wie ich sie gesät habe – doch da wird (vermutlich von Schnecken) entweder alles, was raus kommt, gleich abgefressen, oder von Vögeln ausgegraben. Ätzend!

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Da werde ich sowohl innen als auch außen am Zaun nachlegen müssen.
:-(
Dafür blühen die Erdbeeren, und – man kann es wegen des vielen “Un”krautes, das jetzt nach dem Regen aufschlägt kaum sehen – erste Kartoffeln kommen.

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Die Olivenbäumchen haben wir schon rausgestellt, und der Paulemann knabbert die Minze-Spitzen weg, die sich durch die Ritzen der Bank nach oben arbeiten.

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Gleich erst mal noch ein Kaffee draußen … ;-)

Die kleinen Uhus werden beringt

Heute kam Daniel vorbei um die kleinen Uhus in den Horsten, die ohne Klettergeschirr zu erreichen sind, zu beringen. Der erste Horst war der, den wir schon vor 2 Wochen besucht hatten, Horst D. Schon vor der Brutmulde waren Anzeichen zu sehen, dass fleissig gefüttert wird. Und das hatte u.a. einer Waldohreule das Leben gekostet.

Eine Waldohreule war die Beute des Uhus.

Daniel legte die Ringe für die Küken bereit.

3 Ringe für die 3 Küken im Horst D

Und dann ging’s los. Das jüngste zuerst, man erkennt es an den kleineren Klauen. Die Prozedur ist schmerzlos und die Ringe sind gross genug, um auch den ausgewachsenen Uhu nicht zu beeinträchtigen.

Der kleinste Uhu zuerst …

Das grösste Küken hat schon beeindruckene Krallen, und auch der Schnabel ist schon recht beachtlich.

… und zum Schluss das grösste.

An den Flügeln brechen schon die Federkiele hervor. In ca 2-3 Wochen werden sie den Horst verlassen und sich auf den umliegenden Bäumen niederlassen. Der helle Strich in der Bildmitte ist das Plateau auf dem die Brutmulde liegt.

Der helle Strich in der Bildmitte, da liegt der Horst.

Und weiter gings zu Horst W. Und während Horst D an einem Westhang liegt, liegt W über einer Wand nach Osten ausgerichtet.

Über dieser Wand liegt Horst W.

Da fanden wir 2 Junge im Nest.Wobei Nest ein Euphemismus ist für das was uns der Uhu da bietet. Es ist der einfache Erdboden und drumherum die Überreste der Beutetiere verstreut.

Minimalismus im Nestbau – der Uhuhorst.

Auch die beiden Bewohner dieser Mulde, etwa einen Monat alt, bekommen ihre Ringe und sind für ihr Leben registriert. Wenn sie irgendwann, hoffentlich erst am Ende eines langen Uhulebens, aufgefunden werden, kann man Rückschlüsse auf ihre Wanderung und ihre Lebensdauer ziehen.

Ein Monat alt – und schon saubere Pratzen.

Tja, und dann suchten wir Horst F auf, fanden jede Menge Rupfungen von Krähen, Eichelhäher und Wildtauben, auch einen Igelbalg. Aber keine Brutmulde. Sosehr wir auch – achtsam – suchten. Die Uhubalz war laut und eindeutig gewesen, und die Rupfungen zeigten, dass Beute geschlagen und hierher zum Rupfen gebracht worden war – aber ein Nest fanden wir nicht. Dann bleiben die Jungen eben unberingt, ist ja auch nicht schlimm.

An der Stelle wo wir Horst S. vermutet hatten gab es weder verstreute Beutereste noch Anzeichen eines Nestes. Genug für heute, wir haben noch 2 evtl. 3 Brutplätze aufzusuchen. Anscheinend wird es ein gutes Jahr für die Uhus.

3 Uhuküken geschlüpft

Wir haben heuer bis Ende April gewartet, um sicher zu gehen, das brütende Uhuweibchen nicht mehr auf den Eiern zu stören. Bei uns an den Zeilbergen über dem Weisachtal brütet der Uhu gute 2 Wochen später als z.B. im wärmeren Maintal.

Das ist die ehemalige Burgkapelle auf der Ruine Altenstein.

In Sichtweite um die Ruine Altenstein beobachten wir 5 Uhuhorste, 1 bis 8 km Luftlinie entfernt. Die genaue Lage halten wir geheim. Auf dem Höhenzug der Zeilberge, im Hintergrund, werden gerade die 3 Küken grossgezogen.

Freier Anflug, um Beute einzutragen

Dieser Horst ist an einer hohen Sandsteinkante angelegt. Von vorn ist er schwer zugänglich, hat aber eine freie Abflugschneise. Von hinten ist er nicht einsehbar und für Menschen  unzugänglich. Wohl aber für Füchse, durch einen langen Spalt, auf dem Bild gut zu sehen. Und so wurde der Horst in den vergangenen Jahren regelmässig ausgeraubt, weil der Fuchs einen geschützten Zugang hatte. Würde er es an der steilen Vorderkante versuchen, würde ihn das Uhuweibchen töten oder schwer verletzen.

Die Uhuküken verfallen in Angststarre wenn sie Gefahr verspüren.

Im Winter haben wir daher den Spalt mit Bruchsteinen geschlossen und freuen uns jetzt darauf,  die Jungen aus gehöriger Distanz aufwachsen zu sehen.  Am Nest waren wir nur 1-2 Minuten, um die Jungen zu zählen und zu fotografieren, während uns das Weibchen, gross und mächtig, von einer nahen Fichte aus beobachtete. Um die Störung so kurz wie möglich zu halten, steigen immer nur 2 zum Horst.

Die obligatorische Nachbesprechung im Biergarten.

Bei der Nachbesprechung im Biergarten unter der Ruine schätzten wir das Alter der Küken auf ca 2 Wochen. Jetzt sind wir gespannt was wir in den anderen 4 Horsten, die unsere Gruppe betreut, vorfinden. Letztes Jahr war kein gutes Jahr für den Uhu, heuer scheint sich der Bestand wieder etwas zu erholen. Die Beobachtungen bei der Uhubalz geben jedenfalls Hoffnung.

Ende April

So, endlich ist der erste Salat gepflanzt. Drei verschiedene Sorten.
Großzügig verteilt im Kompost-Beet, damit die Köpfe später genug Platz haben. Und gegen Emmas wilde Hüpfer hoffentlich genügend verbarrikadiert. ;-)

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Michi hat unseren “Kartoffelacker” bestückt und das Beet daneben gejätet. (Die Erdbeeren – hinten – beginnen mit der Blüte.)

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Morgen säe ich Erbsen am Zaun. Dann beginnt die Wartezeit auf den Austrieb. Ist ja immer sehr spannend. ;-)

Die Apfelblüten öffnen sich nun auch so langsam.

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Im Blumenbeet wirds langsam voller und bunter.

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Und am Teich …

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… und in der Sumpfzone treibt auch alles so langsam in die Höhe.

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Nun sollen ja auch die Temperaturen ansteigen. Dann wird wohl alles aus dem Boden knallen, was sich bisher noch zurückgehalten hat …

Kirschblüten und Camelie

Der Kirschbaum blüht nun schon recht ordentlich. Dies hab ich vorgestern aufgenommen – mit der dunklen Wolke dahinter, …

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… und dies eben bei netterem Himmel.
Im Beet vorm Zaun gehen nun langsam auch die gelben Blüten vom Gemswurz auf, …

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… und direkt vorm Kaminhäuschen blüht das Tränende Herz.

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Die kleine Camelie – links daneben – hab ich vor 2 Jahren gepflanzt. Sie blüht weiß. Allerdings wohl nicht in diesem Jahr, denn da musste ich etliches abschneiden. Der Frost hats dahingerafft. Schade.

Die andere Camelie am Fuß der Kiwi-Pflanze hat sich im letzten Jahr ebenfalls eine Auszeit genommen. Die steht dort ja nun schon viele Jahre lang und legt kaum zu. Aber in diesem Jahr gibt es endlich wieder ein paar Blüten dran – auch wenn die sehr viel kleiner sind als früher.

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Weiß auch nicht, was sie hat und was ihr fehlt …

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Dafür, dass sie bestimmt schon 10 – 12 Jahre dort steht, sieht sie wirklich mickrig aus, nicht wahr? :-(

Anfang April 2012

Eigentlich müsste es jetzt mit dem Gemüsegarten bei uns endlich losgehen – zumindest schon mal mit dem Kartoffel-Teil, aber wir sind beide “behindert” zur Zeit: Ich habs mit den Knochen, und der Michi-Mann leidet schon seit Wochen unter einem mysteriösen Schwindel, der ihn nicht mehr zur Arbeit lässt, da er so nicht Auto fahren kann. Zusätzlich hat er sich den Rücken verknackst, so dass er auch schlecht umgraben kann, was ich ja schon länger nicht mehr gebacken kriege.
So blieb zunächst ein bissel rupfen hier und ein bissel schnibbeln dort. Auch ein paar neue Rosen hab ich gekauft und gepflanzt. Dieses Mal aber nicht bei einem der großen Diskounter, sondern *richtig* …
Bin gespannt, was daraus wird.

Auf jeden Fall ist die Sommerküche wieder klar.

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Der Kirschbaum braucht noch ein bisschen Wärme und Sonne, dann ist er weiß. Die Blüten-Knospen brechen schon auf.

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Beim Apfelbaum wird das noch etwas dauern, …

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… aber es ist auf dem Weg.

In den Blumenbeeten verdrängt auch so langsam das Grün das Unscheinbare des Winters. Die Bergenien blühen.

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Und die Primelchen neben der Teichterrasse.

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Beim Blumenbeet vorm Kaminhäuschen hab ich so einiges “ausgeräumt”, weil sich das, was man in so einem kleinen Stauden-Pöttken kauft, doch ganz schön heftig ausbreiten kann.

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Ja, und was aus dem Steinhaufen wird, den wir im letzten Jahr statt des Betonklotzes am Wasserfall aufgeschichtet haben – mit allen Steingewächsen in den Lücken, wissten wir noch nicht.

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Mir graust es jedenfalls schon wieder vor der vielen Buchs-Schnibbelei demnächst. Mein Rücken … :-(

Frohe Ostern ….

Frohe Ostern & alles Gute für Pfingsten

Über das Osterwetter sehen wir besser grosszügig hinweg. Immerhin blühen die Osterglocken und die Forsythien; Krokusse, Veilchen und Schlüsselblumen sowieso. Wir bekommen über Ostern Besuch, die Dani hat gerade einen Kuchen gebacken und richtet für heute abend Obadzdn her. Ich habe heute morgen mit dem Lustigen Lumpi Feld und Flur durchstreift, um den Osterhasen zu suchen. Wir haben aber keinen gesehen, dafür  zwei Rehe beim Äsen. Es waren Osterrehe.

Der Osterkuchen - von der Dani gebacken.

Der Osterkuchen - von der Dani gebacken.

Apropos Bienensterben …

Aufreger heute Morgen war bei mir ein neuer Blog-Eintrag von Robert Koop, dessen Blog ich regelmäßig – zumindest lesend – verfolge, da er u.a. auch aus unserer Region berichtet:

Santana

In dem Eintrag berichtet er darüber, dass in diesem Jahr erneut das Insektizid Clothianidin befristet und als Ausnahme genehmigt wurde, ein Mittel, dessen tödliche Wirkung auf Bienen erwiesen ist. Dies geschehe nun zum wiederholten Male, so dass die Ausnahmegenehmigung inzwischen zur Regel geworden sei – ungeachtet der Wirkung, die es auf unsere so lebenswichtigen Insekten habe.

Ich frage mich, was Menschen im Kopf haben müssen, wenn sie – zugunsten eines Konzerns wie BAYER – etwas tun, was uns auf Dauer die Nahrungsgrundlage entziehen kann … :-(

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